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Leben
Eugen von Gorup-Besanez

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1855 28. März Liebig an Vieweg über mögliche Mitarbeiter an seinem Handwörterbuch (p. 288)
Mit Dr. Grimm bin ich durchaus nicht einverstanden; ich kenne ihn nicht, und niemand kennt ihn. Professor Scherer in Würzburg, der die vortrefflichen Jahresberichte über Chemie und pharmazeutische Chemie im Canstadter Jahresbericht bearbeitet hat und bearbeitet, ist un reveur der Literatur und ganz unser Mann, ebenso der fleißige, unterrichtete und tätige Prof. Gorup-Besanez in Erlangen. Die Richtung Kolbes ist so einseitig, daß ich sie nicht vertreten zu sehen wünschte in unserem Handwörterbuch.
1855 22. Juni Liebig an Vieweg über mögliche Mitarbeiter an seinem Handwörterbuch (p. 292)
Mit Fehling bin ich im reinen, auch Pettenkofer wird zutreten mit Gorup und wahrscheinlich auch Buchner.
1856 17. Juni Liebig an Vieweg: Empfehlung eines Verlagsprojektes (p. 301)
Prof. v. Gorup in Erlangen wünscht ein Buch bei Dir zu verlegen, einen Grundriß der Chemie. Ich glaube, das Buch wird gut. Er ist medizinischer Chemiker und sein Werk wird diese Farbe tragen, was dann machen wird, daß es mit Deinen anderen Verlagswerken nicht in Kollision kommt. Es ist gut, Kompendien von Chemikern von verschiedenstem Standpunkt zu haben, der technische Chemiker schreibt ein ganz anderes wie der pharmazeutische und medizinische.
186013. März Kekulé an Weltzien
Gorup hat mir vor kurzem die Freude gemacht, mir den organischen Teil seines Lehrbuchs zusenden zu laßen. Ich halte das Werk für das beste Lehrbuch, welches jetzt existirt und habe mich namentlich gefreut über die Art, wie er die Theorie und mich behandelt.
(zit. nach Richard Anschütz: August Kekulé, Bd. 1, Berlin:Verlag Chemie 1929, S. 186