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Leben
Eugen von Gorup-Besanez

Lebenslauf

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181717. Jan. Eugen Franz Seraphim Cajetan Freiherr Gorup von Besánez, geboren in Graz
[ Geburts- und Taufschein (ausgestellt 1941) ] (145 KB)
   Humanistisches Gymnasium in Graz und Klagenfurt. (Der Vater starb am 17. Feb. 1835 bereits in Klagenfurt)
1836   Abitur in Klagenfurt. Beginn des Studiums der Medizin an der Universität Wien
1838   Padua (Klinische Studien unter Lippich)
1839   München (Walther, Gietl, Ringseis, Weissbrod, Strohmeyer etc.)
1839   Corpsstudent im Corps Bavaria (Nr. 392)
vgl. Kösener Corpslisten 1960, S. 104
1842   Medizinisches Examen pro gradu (mit Auszeichnung)
1842 15. Feb. Medizinische Promotion "De prosopalgia" in München
1842/43 Wien (Studium der pathologischen Anatomie und physikalischen Diagnostik)
1843 Ende SS in Bamberg Ablegung der Proberelation beim königlichen Medicinal-Comité (mit Auszeichnung)
1843 Beginn der Chemischen Studien am Pharmaceutisch-Chemischen Laboratorium in München bei Hofrat Buchner und dessen Sohn Privatdocent Luis Andreas Buchner.
1844 Herbst Staatskonkurs (Medizinische Staatsprüfung) für Ärzte in München (unter 65 Kandidaten der Zweite)
1845 Sep. Dreiundzwanzigste Versammlung Deutscher Naturforscher und Aerzte in Nürnberg.
1846 SS Studienaufenthalt am Institut für Organische und Analytische Chemie und am Physiologischen Institut in Göttingen (bei Wöhler)
1846 21. Juni Habilitation für Physiologie und Pathologie an der Medizinischen Fakultät in Erlangen. Probevorlesung "Ueber das richtige Verhältnis der organischen Chemie zur Physiologie und Pathologie.
1846 28. Nov Beginn der Lehrtätigkeit als Privatdocent für Physiologie und Pathologie in Erlangen. Betrieb eines Chemischen Privatlabors an der Medizinischen Fakultät.
1846 Mitglied der Physikalisch-Medizinischen Societät zu Erlangen. 1851-1854 Erster Sekretär, 1857-1859 stellv. Vorstand, 1859-1861 und 1869-1873 Vorstand.
1847 Jan. Ehe mir Rosalie Deuringer.
1848/49 Gorup spricht sich auf einer Volksversammlung "für die Durchsetzung der Verfassung gegen die Regierung, notfalls mit Waffengewalt" aus.
1849 11./25. April
1. Mai
Ausserordentlicher Professor der organischen und analytischen Chemie an der Universität Erlangen (in der Medizinischen Fakultät)
1850 Aufnahme in die Leopoldino-Carolinische Deutsche Akademie der Naturforscher (aufgrund Bürgschaft von Young)
1855 15./18. Mai
1. Juni
Ordentlicher Professor der Chemie an der Philosophischen Fakultät. (Nach Kastners Tod, der Professor für Physik und Chemie war)
1856 14. Juli Direktor des Chemischen Instituts
1857/58 Neubau eines Chemischen Laboratoriums (neugotischer Bau, wegen seiner Form St. Gorups-Kapelle genannt). Dort Vorlesungen ab SS 1858.
Mehrere Abbildungen bei Gräf/Braun (S. 8-11, und kurz vor dem Umbau 1951 auf S. 36)
1860 3. - 5. Sep. Teilnahme am ersten Internationalen Kongress der Chemiker in Karlsruhe. (Teilnehmerliste)
1866 Korresp. Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Physikalische Klasse.
1866 Anfang Ernennung zum Ordentlichen Professor der Chemie und Hygiene.
Die Ernennungsurkunde ist in den Erlanger Universitätsakten nicht zu finden. An den beiden anderen bayerischen Universitäten wurden etwa gleichzeitig in München Pettenkofer und in Würzburg Scherer ordentliche Professoren der Hygiene und dieses Fach Gegenstand der ärztlichen Prüfung. (vgl. Gräf/Braun, S. 7)
1871 Ritterkreuz I. Klasse des Michaelordens
1872 11. Juli Abgabe des Lehrstuhls der Hygiene an Isidor Rosenthal auf eigenen Wunsch.
1873 Ablehnung eines ehrenvollen Rufs als Professor für angewandte Chemie nach Wien
1873 Civilverdienstorden der bayerischen Krone
1874/75 Prorector (Rektor war der jeweilige König von Bayern)
1875 15. Feb. Immatrikulation in der Adelsmatrikel des Königreichs Bayern bei der Freiherrnklasse.
1876 2. Dez. Korresp. Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen.
vgl. Nachrichten d. Königl. Ges. d. Wiss. 1876, No. 21 (13. Dec. 1876), S. 546
1878 20. Nov. Schlaganfall
1878 24. Nov. Tod
1878 26. Nov. Beerdigung